Turnverein Oeschgen kann in Arosa nicht ganz an Vorjahresleistung anknüpfen

Wie schon seit vielen Jahren nahm der Turnverein Oeschgen auch in diesem Jahr an der Arosa Sportstafette teil. Auf dieser traditionsreichen Strecke zwischen Unter- und Obersee erreichten die Fricktaler im Vorjahr den hervorragenden 9. Platz. An diese grossartige Leistung wollte man natürlich in diesem Jahr anknüpfen. Am Start waren 53 Mannschaften, welche in Serien von jeweils fünf Teams starteten. Die Stafette setzt sich aus 10 verschiedenen Disziplinen zusammen. Wie gewohnt startet der Wettkampf mit dem Schwimmer. Der Oeschger war angesichts des kalten Wassers nicht geschockt und konnte als zweiter anschlagen. Der Bergläufer musste den Stab über 450 steile Meter an den Obersee befördern und dem Ruderer übergeben. Dank einer souveränen Vorstellung des Läufers lagen die Fricktaler nun in ihrer Serie in Führung. Der Bootsfahrer sowie der Radfahrer konnten ebenfalls hervorragende Leistungen abrufen und Oeschgen lag weiterhin an erster Stelle Der 700-Meterläufer konnte dem überaus starken Läufer des TV Wald jedoch kein Paroli bieten. Dieser übernahm den Stab als Letzter und überholte sämtliche Kontrahenten. Der Inlineskater musste das Objekt der Begierde noch rund um den See tragen, bevor der Strassenläufer das Gerät ins nahegelegene Zielgelände bringen musste. Dort mussten sich zuerst der Hindernisläufer sowie der Schütze ihrer Arbeiten entledigen, bevor die Schlussläuferin den Stab über die Ziellinie tragen durfte. Die Oeschger verloren zum Schluss leider etwas den Faden und überquerten die Ziellinie in einer Zeit von genau 21.00 Minuten. Dies reichte schlussendlich zum dennoch guten 20. Rang, direkt hinter dem STV Bözen, welcher in der gleichen Serie wie Oeschgen startete. Gewonnen wurde der Wettkampf vom STV Tuggen vor dem Titelverteidiger, der Kantonpolizei Graubünden. Der letzte Platz auf dem Podest erreichte der SC Arosa. Für Tuggen ging eine lange Wartezeit zu Ende. Obwohl man in den letzten Jahren stets in den vorderen Rängen klassiert war, konnten die Schwyzer erst heuer einen Sieg davon tragen. Die Siegerzeit betrug 17.53 Minuten.